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Haben Sie Fragen? +49 (0) 36075 34-0

Bürgerbüro

Die zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger
Bürgerservice
Kommunale Dienstleistung

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

herzlich willkommen im Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Das Bürgerbüro befindet sich in der Geschwister-Scholl-Straße 28 (Haus II) in Dingelstädt und ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger. Während der Öffnungszeiten ermöglicht das Team vom Bürgerbüro eine schnelle Erledigung Ihrer Anliegen und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Kommunale Dienstleistung

Onlineportal

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Wird derzeit aktualisiert!

 

Unser Service

Anschrift:

Geschwister-Scholl-Straße 26-28
Haus II (EG)
37351 Dingelstädt

Öffnungszeiten

Montag: 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 14.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.30 Uhr
 Mittwoch - geschlossen -
Donnerstag: 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr
Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr

zusätzliche Öffnungszeiten:

Samstag, den 23.03.2019 von
09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Samstag, den 27.04.2019 von
09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Samstag, den 25.05.2019 von
09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Frau Freund
Zimmer 12

Telefon: +49 36075/34-46

Fax: 036075/34-32

Frau Grimm
Zimmer 12

Telefon: +49 36075/34-50

Fax: +49 36075/34-32

Frau Kirchner
Zimmer 11

Telefon: +49 36075/34-47

Fax: +49 36075/34-32

Frau Kühn
Zimmer 11

Telefon: +49 36075/34-51

Fax: +49 36075/34-32

Folgende Dienstleistungen werden für Sie im Bürgerbüro angeboten

Bitte wählen sie das gewünschte Themenfeld aus und sie gelangen zu den Erläuterungen:

Meldeangelegenheiten

Anmeldung Wohnsitz

Leistungsbeschreibung

Am 01.November 2015 trat das neue Bundesmeldegesetz in Kraft.

Wer eine Wohnung in der Stadt Dingelstädt (Landgemeinde) bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der zuständigen Meldebehörde anzumelden. Zur Anmeldung ist die Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses und der Wohnungsgeberbescheinigung zwingend erforderlich.

Kommen Sie Ihrer Meldepflicht nach, um unnötige Probleme und Ärger zu vermeiden.

Zudem sind auch Ihr Personalausweis und ggf. Reisepass zu ändern.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis und / oder Reisepass als Identifikationsnachweis und zur Änderung der Wohnungsangaben
  •   Wohnungsgeberbescheinigung
  • folgende Daten bzw. Unterlagen werden zusätzlich benötigt bei:
    - aus dem Ausland zugezogenen Personen -> die letzte Wohnanschrift in Deuschland (Anmeldebestätigung, Tag des Ein- und Auszugs)
    - betreuten Personen -> schriftliche Vollmacht oder Betreuerausweis
    - Personen, die nicht selbst erscheinen können -> schriftliche Vollmacht und Ausweisdokumente der anzumeldenden Person

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an. Verspätete Meldungen mit Überschreitung der Meldefrist von zwei Wochen werden mit einem Bußgeld geahndet.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anmeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Bezug der Wohnung erfolgen.

Bearbeitungsdauer?

Die Anmeldungen werden in der Regel sofort bearbeitet. Über Ihre Meldung erhalten Sie eine kostenfreie Meldebestätigung.

Rechtsgrundlage?

Formulare / Anträge

Ummeldung Wohnsitz

Leistungsbeschreibung

Bei der Ummeldung des Wohnsitzes, z.B. auf Grund eines Umzuges, handelt es sich um die Anmeldung eines neuen Wohnsitzes.

Sofern Sie innerhalb von Deutschland in eine neue Gemeinde, Ortschaft oder Stadt umziehen, müssen Sie die Anmeldung bei der zuständigen Stelle des neuen Wohnsitzes vornehmen. Danach wird von der zuständigen Stelle des neuen Wohnortes eine Rückmeldung an die bisher zuständige Stelle ausgelöst. Die Abmeldung wird dort automatisch vorgenommen.

Der Umzug innerhalb der Gemeinde, Ortschaft oder Stadt bzw. dem Wohnungswechsel innerhalb eines Wohnhauses ist der zuständigen Stelle mit einer Frist von zwei Wochen zu melden.

Kommen Sie Ihrer Meldepflicht nach, um unnötige Probleme und Ärger zu vermeiden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis und / oder Reisepass als Identitätsnachweis und ggf. zur Änderung der Wohnungsangaben
  •   Wohnungsgeberbescheinigung

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an. Verspätete Meldungen mit Überschreitung der Meldefrist von zwei Wochen werden mit einem Bußgeld geahndet.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Ummeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Bezug der Wohnung erfolgen.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Ummeldung eines minderjährigen Kindes - Einverständniserklärung

Leistungsbeschreibung

Getrenntlebende Sorgeberechtigte müssen künftig bei bestimmten Meldevorgängen für die gemeinsamen Kinder vorab ihr Einvernehmen bekunden. Immer dann, wenn Kinder und Sorgeberechtigte künftig nicht mehr für eine gemeinsame Wohnung gemeldet sind oder wenn die alleinige Wohnung oder Hauptwohnung des Kindes von einem Sorgeberechtigten zum anderen Sorgeberechtigten verlegt werden soll, ist das Einverständnis des nicht-mitziehenden Sorgeberechtigten vorab nachzuweisen (siehe Verwaltungsvorschriften zu §22 des Bundesmeldegesetzes).

Um Ihnen unnötige Wege zu ersparen, möchten wir Sie bitten, unser entsprechendes Formular vor Ihrem Besuch der Meldebehörde gemeinsam mit dem anderen Sorgeberechtigten auszufüllen, zu unterschreiben und mitzubringen.

Sollte Sie das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für Ihr Kind besitzen, bringen Sie bitte den entsprechenden Nachweis (z. B. den Beschluss des Familiengerichts) mit.

Formulare / Anträge

Abmeldung Wohnsitz

Leistungsbeschreibung

Die Abmeldung einer Wohnung ist nur dann erforderlich, wenn Sie aus dieser Wohnung ausziehen, ohne eine neue Wohnung im Bundesgebiet zu beziehen. Dies ist der Fall, wenn Sie beispielsweise in das Ausland verziehen oder eine von mehreren Wohnungen (Nebenwohnung) aufgeben.

Verfahrensablauf


Bei einem Wohnungswechsel müssen Sie lediglich die neue Wohnung anmelden. Die zuständige Stelle des neuen Wohnortes informiert dann automatisch die Wegzugsgemeinde.

Wenn Sie nicht umziehen, sondern eine von mehreren Wohnungen (Nebenwohnung) auflösen, können Sie diese Wohnung bei der zuständigen Meldebehörde des Hauptwohnsitzes abmelden.

An wen muss ich mich wenden?


Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Abmeldung in das Ausland ist frühestens eine Woche vor dem Auszug möglich. Sie hat jedoch spätestens zwei Wochen nach dem Auszug zu erfolgen.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Wohnungsgeberbescheinigung

Leistungsbeschreibung

Am 01 November 2015 trat ein einheitliches Bundesmeldegesetz in Kraft, aus dem auch ein neues Melderecht hervorgeht. Aus diesem Grund gibt es mit dem Eintritt des neuen Bundesmeldegesetzes folgende wichtige Informationen an alle Bürger und Wohnungsgeber bzw. Vermieter.
Das Bundesmeldegesetz sieht vor, dass zur Anmeldung der Wohnung / Auszug in das Ausland eine Erklärung des Wohnungsgebers erforderlich ist.
Alle Mieter und Eigentümer, die eine Wohnung beziehen oder einen Wohnungswechsel vollziehen, sind dazu verpflichtet, sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Ein- bzw. Auszug bei der zuständigen Meldebehörde zu melden. Sie müssen sich weiterhin nur abmelden, wenn Sie in das Ausland verziehen oder eine Nebenwohnung ersatzlos aufgeben. Entsprechend der Meldepflicht wird ab dem 01. November 2015 eine Wohnungsgeberbescheinigung (§ 19 Bundesmeldegesetz) durch die Behörden verlangt. Mithilfe dieses Verfahrens sollen Scheinanmeldungen verhindert werden. Das Formular für die Wohnungsgeberbescheinigung ist bei der VG Dingelstädt erhältlich. Dieses ist vom Vermieter, vollständig ausgefüllt, bei der An-, Ab- bzw. Ummeldung einzureichen.
Die Vorlage des Mietvertrages erfüllt die Voraussetzungen nicht und reicht allein deshalb nicht aus!

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Folgende Angaben muss eine Wohnungsgeberbescheinigung enthalten:

  • Art des Meldevorganges (Einzug oder Auszug)
  • Datum des Einzuges oder Auszuges
  • Angaben zur Wohnung des Mieters (Straße und Hausnummer)
  • Namen aller der in der Mietwohnung lebenden Personen
  • Angaben zum Wohnungsgeber bzw. Vermieter (Name und Anschrift)
  • Angaben zum Eigentümer der vermieteten Wohnung (falls der Wohnungsgeber bzw. Vermieter nicht gleichzeitig der Eigentümer ist)
  • Richtigkeitserklärung
  • Datum und Unterschrift des Wohnungsgebers bzw. des Vermieters

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Wohnungsgeberbescheinigung ist vom Vermieter ebenfalls im Rahmen der zwei Wochen auszufüllen.

Rechtsgrundlage

Formulare / Anträge

Melderegisterauskünfte

Leistungsbeschreibung

Jedermann kann über eine bestimmte Person auf Antrag eine Melderegisterauskunft erhalten.

Einfache Melderegisterauskunft:


Wird ein berechtigtes Interesse an einer Auskunftserteilung glaubhaft gemacht, darf die Meldebehörde eine einfache Melderegisterauskunft erteilen, die folgende Daten enthält:

  • Vor- und Familiennamen
  • Doktorgrad
  • Anschriften

Erweiterte Melderegisterauskunft:

Wird ein berechtigtes Interesse an einer Auskunftserteilung glaubhaft gemacht, darf die Meldebehörde eine erweiterte Melderegisterauskunft erteilen, die zusätzlich folgende Daten enthält:

  • Tag und Ort der Geburt
  • frühere Vor- und Familiennamen
  • Familienstand (beschränkt auf die Angabe, ob verheiratet oder eine Lebenspartnerschaft führend oder nicht)
  • Staatsangehörigkeiten
  • frühere Anschriften
  • Tag des Ein- und Auszugs
  • gesetzlicher Vertreter
  • Sterbetag und -ort
  • Vor- und Familiennamen sowie Anschrift des Ehegatten oder Lebenspartners

Bei einer erweiterten Auskunft ist das Interesse für jede einzelne Auskunft bzw. für jedes einzelne Datum glaubhaft zu machen. Das Auskunftsersuchen muss ausreichende Hinweise zur Identifizierung der gesuchten Person enthalten, damit die Meldebehörde jede Verwechslung ausschließen kann. Die Auskunft wird verweigert, sofern für die gesuchte Person eine Auskunftssperre besteht. Die volle Verwaltungsgebühr wird auch dann fällig, wenn von der gesuchten Person keine Meldeunterlagen (mehr) vorhanden sind bzw. sich mit den vom Anfragenden gemachten Angaben keine Person eindeutig zuordnen lässt oder der Inhalt der erteilten Auskunft bereits bekannt ist.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Auskünfte können schriftlich formlos bzw. persönlich beantragt werden.
Die Beantragung hat gemäß § 44 Bundesmeldegesetz zu erfolgen. Bei erweiterten Melderegisterauskünften ist das berechtigte Interesse für die Auskunftserteilung blaubhaft zu machen.

Welche Gebühren fallen an?

  • einfache Melderegisterauskunft 8,00 €
  • erweiterte Melderegisterauskunft 10,00 €

Rechtsgrundlage

Haushaltsbescheinigung

Die Haushaltsbescheinigung ist eine amtliche Bestätigung von Personendaten des Antragstellers und seiner mit ihm im Haushalt lebenden Familienangehörigen (Ehegatte, Lebenspartner und Kinder). Sie wird in Form einer besonderen Meldebescheinigung von der örtlich zuständigen Meldebehörde ausgestellt und dient zur Vorlage bei öffentlichen Stellen wie bspw. der Familienkasse für den Bezug von Kindergeld.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Bei der Beantragung müssen Sie sich gegenüber der Meldebehörde mit Ihrem gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Welche Gebühren fallen an?

Die Höhe der Gebühr legt die Meldebehörde fest. Sie orientiert sich im Allgemeinen an der Gebühr für eine Meldebescheinigung (7,00 EUR).

Soweit die Bescheinigung der Beantragung, Erbringung oder der Erstattung einer Sozialleistung nach dem Sozialgesetzbuch X (SGB X) dient, besteht Kostenfreiheit (§ 64 Abs. 2 SGB X).

Rechtsgrundlage

Bundesmeldegesetz (BMG)
Einkommensteuergesetz (EStG)

Führungszeugnisse

Leistungsbeschreibung

Für Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, wird auf Antrag ein Führungszeugnis über den Sie betreffenden Inhalt des Bundeszentralregisters erteilt. Wird die betreffende Person gesetzlich vertreten (z.B. Minderjährige), ist auch die Vertretungsperson antragsberechtigt. Der Antrag kann nicht durch einen Dritten gestellt werden.

In das Führungszeugnis werden bestimmte über eine Person im Bundeszentralregister enthaltene Angaben aufgenommen. Das können z.B. strafgerichtliche Verurteilungen, gerichtlich angeordnete Sperren der Fahrerlaubnis, Entscheidungen von Verwaltungsgerichten und Gerichten, Vermerke über die Schuldunfähigkeit sowie gewisse Straftaten, die in Zusammenhang mit der Ausübung eines Gewerbes begangen worden sind, sein.

Das Führungszeugnis kann für eigene Zwecke (Privatführungszeugnis) oder zur Vorlage bei einer deutschen Behörde ausgestellt werden.
Führungszeugnisse für private Zwecke werden direkt per Post an den Antragsteller gesandt. Führungszeugnisse zur Vorlage bei einer Behörde werden direkt der Behörde übersandt, die Sie im Antrag angegeben haben. Bitte geben Sie in diesem Fall die Anschrift der Behörde und den Verwendungszweck an.
Sie können verlangen, dass das Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde zunächst einem Amtsgericht zu Ihrer Einsichtnahme übersandt wird, sofern es Eintragungen erhält.

An wen muss ich mich wenden?

Der Antrag ist beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt einzureichen. Dort wird der Antrag zwecks Ausstellung an das Bundesamt für Justiz weitergeleitet. Der Antrag kann auch online beim Bundesamt für Justiz gestellt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis bzw. Reisepass als Identitätsnachweis
  • für behördliche Zwecke: Anschrift der Behörde und Angabe des Verwendungszwecks bzw. des Geschäftszeichens

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren in Höhe von 13,00 € an. Diese sind direkt bei der Beantragung zu bezahlen.

Welche Fristen muss ich beachten?


Die Bearbeitungszeit beträgt bei den meisten Behörden zwischen ein und zwei Wochen.

Rechtsgrundlage

Formulare / Anträge

erweiterte Führungszeugnisse

Leistungsbeschreibung

Das erweiterte Führungszeugnis, kann über eine Person erteilt werden, die beruflich, ehrenamtlich oder in sonstiger Weise kinder- und jugendnah tätig ist oder tätig werden soll. Es dient dem Schutz von Kindern und Jugendlichen. Im Interesse eines effektiven Kinder- und Jugendschutzes werden in das erweiterte Führungszeugnis sexualstrafrechtliche Verurteilungen auch im niedrigen Strafbereich aufgenommen. Damit gibt es dem Arbeitgeber in weit größerem Umfang Auskunft darüber, inwieweit Stellenbewerber wegen bestimmter Sexualdelikte an Kindern und Jugendlichen oder wegen der ebenfalls besonders relevanten Straftatbestände der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht und der Misshandlung von Schutzbefohlenen vorbestraft sind.

Das erweiterte Führungszeugnis enthält insbesondere auch:

  • Erstverurteilungen unter 90 Tagessätzen Geldstrafe
  • Erstverurteilungen unter 3 Monaten Freiheitsstrafe

Ein erweitertes Führungszeugnis ist auf Antrag zu erteilen, wenn dies in gesetzlichen Bestimmungen unter Bezugnahme auf § 30a Bundeszentralregistergesetz (BZRG) vorgesehen ist oder wenn das Führungszeugnis benötigt wird:

  • für die Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72a SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe)
  • für eine sonstige berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung von Minderjährigen

Beispiele sind Lehrer an Privatschulen, Bademeister, Schulbusfahrer, Erzieher in Kindergärten, Kinder- und Jugendheimen, Pflegepersonen für die Kindertages- und Vollzeitpflege, Jugendsporttrainer, Leiter von Kinder- und Jugendsportgruppen, usw.

Antragsteller können das erweiterte Führungszeugnis mit entsprechender Bestätigung für sich bekommen oder zur Vorlage bei einer Behörde beantragen. Im letzteren Fall wird es in der Regel unmittelbar an die anfordernde Behörde übersandt. Dazu ist die Anschrift der Behörde und das Aktenzeichen erforderlich.

An wen muss ich mich wenden?

Der Antrag ist beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt einzureichen. Dort wird der Antrag zwecks Ausstellung an das Bundesamt für Justiz weiterleitet. Der Antrag kann auch online beim Bundesamt für Justiz gestellt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis bzw. Reisepass als Identitätsnachweis
  • ergänzend ist eine schriftliche Aufforderung der Stelle vorzulegen, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG vorliegen

Welche Gebühren fallen an?

Für die Erteilung eines erweiterten Führungszeugnisses wird eine Gebühr in Höhe von 13,00 € erhoben. Diese ist direkt bei der Beantragung zu bezahlen.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Bearbeitungszeit beträgt bei den meisten Behörden zwischen 1 und 2 Wochen.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

europäisches Führungszeugnis

Leistungsbeschreibung

Staatsangehörigen anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die in Deutschland leben, kann gemäß § 30 b BZRG ein Führungszeugnis erteilt werden, welches Auskunft sowohl über den Inhalt des Bundeszentralregisters als auch des Strafregisters ihres Herkunftsmitgliedsstaates gibt.

Das Europäische Führungszeugnis kann für eigene Zwecke oder zur Vorlage bei einer deutschen Behörde erteilt werden.

Wird ein Europäisches Führungszeugnis beantragt, ersucht das Bundesamt für Justiz den Herkunftsmitgliedsstaat um Mitteilung des dortigen Registerinhalts, damit dieser in das Führungszeugnis aufgenommen werden kann.

Der Herkunftsmitgliedsstaat beantwortet ein Ersuchen um Mitteilung des dortigen Registerinhalts nur nach Maßgabe seines innerstaatlichen Rechts.
Mehrere EU-Mitgliedsstaaten haben bisher (noch) keine entsprechenden gesetzlichen Regelungen, die eine Erteilung von Registerinformationen für ein europäisches Führungszeugnis ermöglichen würde, umgesetzt.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Gebühren fallen an?


Es fallen Gebühren in Höhe von 13,00 € an.

Rechtsgrundlage:

Anträge und Formulare

Meldebescheinigungen

Leistungsbeschreibung

Ihre Stadt, Gemeinde stellt Ihnen auf Wunsch eine Meldebescheinigung aus, wenn Sie dort mit Hauptwohnung gemeldet sind.
Eine Meldebescheinigung dient dem Nachweis der Wohnung. Es handelt sich hierbei um eine Auskunft der persönlichen Daten aus dem Melderegister. Auf Antrag kann auch eine erweiterte Meldebescheinigung ausgestellt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass als Identitätsnachweis
  • folgende Daten bzw. Unterlagen werden zusätzlich benötigt bei:
    - betreuten Personen -> schriftliche Vollmacht oder Betreuerausweis
    - Personen, die nicht selbst erscheinen können -> schriftliche Vollmacht und Ausweisdokumente der gemeldeten Person

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühr für eine Meldebescheinigung beträgt 7,00 €.

Rechtsgrundlage

 

 

Untersuchungsberechtigungsscheine

Leistungsbeschreibung

Wer noch nicht 18 Jahre alt ist und ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis beginnen will, muss sich einer ärztlichen Untersuchung (Jugendarbeitsschutzuntersuchung) unterziehen.

Ohne diese Untersuchung dürfen Arbeitgeber Jugendliche nicht beschäftigen.

Hierfür werden benötigt:

  • ein Untersuchungsberechtigungsschein. Dieser dient als Abrechnungsunterlage und ist bei der untersuchenden Ärztin oder dem untersuchendem Arzt abzugeben.
  • ein Erhebungsbogen. Dieser ist vollständig ausgefüllt der untersuchenden Ärztin oder dem untersuchendem Arzt vorzulegen.

An wen muss ich mich wenden?

Sie erhalten den Untersuchungsberechtigungsschein beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt. Die Arztwahl ist frei.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Ein Personalausweis oder Reisepass als Identitätsnachweis.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an. Die Kosten der ärztlichen Untersuchung werden vom Land getragen, sofern Ihr Hauptwohnsitz in Thüringen ist.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Untersuchungsberechtigungsschein muss vor Beginn des Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisses ausgestellt und beim Arbeitgeber eingereicht werden.

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

Im Ergebnis der Untersuchung stellt der Arzt eine Mitteilung an den Personensorgebrechtigten und eine Bescheinigung für den Arbeitgeber aus.

Das Erfordernis einer Jugendarbeitsschutzuntersuchung entfällt für eine nur geringfügige oder eine nicht länger als zwei Monate dauernde Beschäftigung mit leichten Arbeiten, von denen keine gesundheitlichen Nachteile für die Jugendliche oder den Jugendlichen zu befürchten sind. Diese Voraussetzungen dürften in der Regel bei einer Beschäftigung in den Schulferien erfüllt sein.

Einrichtung von Auskunftssperren

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie gegenüber Ihrem Bürgerbüro das Vorliegen von Tatsachen glaubhaft machen können, dass durch die Weitergabe Ihrer Meldedaten eine Gefahr für Sie oder auch eine andere Person, z.B. Ihre Angehörigen, entstehen kann (z.B. Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen), werden Ihre Meldedaten entsprechend gesperrt (Auskunftssperre).
Vor Einrichtung der Auskunftssperre werden Ihre Angaben durch die Meldebehörde überprüft. Ergibt sich aus dieser Überprüfung, dass die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, so wird im Melderegister eine Auskunftssperre vermerkt, die sich auf alle Arten der Melderegisterauskunft an Privatpersonen und nicht öffentlichen Stellen bezieht. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe allein genügt nicht für die Eintragung einer Auskunftssperre.

Auskunftssperren gelten stets zu dem Schutzzweck, der für die Eintragung ausschlaggebend war. Wird nach Anhörung der betroffenen Person nach Auffassung der Meldebehörde durch die Auskunft der Schutzzweck der Auskunftssperre nicht berührt und sind auch sonstige schutzwürdige Interessen der betroffenen Person gewahrt, kann die Auskunft erteilt werden. Die Auskunftssperre gilt befristet auf die Dauer von zwei Jahre und kann auf Antrag verlängert werden.

Voraussetzungen

Für eine Auskunftssperre müssen Sie triftige Gründe gegenüber der Meldebehörde glaubhaft machen. Dazu können Tatsachen dienen, die eine Gefährdung Ihrer oder anderer Personen glaubhaft machen. Die Sperrung wird erst eingetragen, wenn die Überprüfung Ihrer Angaben durch die Gemeinde die von Ihnen angeführte Gefahr bestätigt hat. Wenn Sie mehrere Wohnungen haben, werden die zuständigen Meldebehörden über die Auskunftssperre informiert.

An wen muss ich mich wenden?


Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt. Ihre persönliche Vorsprache zur Antragstellung ist erforderlich.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass als Identitätsnachweis
  • Sie müssen den schriftlichen Antrag ausführlich begründen. Die Gründe sind genau darzulegen und entsprechende Dokumente und Nachweise (z.B. polizeiliche oder gerichtliche Verfahren) sind beizufügen.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Bearbeitung des Antrages werden keine Gebühren erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die eingetragene Auskunftssperre ist zwei Jahre lang gültig. Nachfolgend ist eine Verlängerung möglich.

Rechtsgrundlagen

Einrichtung von Übermittlungssperren

Leistungsbeschreibung

Es besteht für Sie die Möglichkeit, der Weitergabe Ihrer Meldedaten zu widersprechen (Übermittlungssperren). Eine Angabe von Gründen ist nicht erforderlich. Die jeweilige Übermittlungssperre wird von Ihrer Meldebehörde entsprechend eingetragen. Die Übermittlungssperre wird nur bei der Gemeinde eingetragen, bei der Sie der Datenübermittlung widersprochen haben. Wenn Sie mehrere Wohnungen haben und eine Datenübermittlung für alle Wohnungen ausschließen wollen, müssen Sie bei allen Gemeinden, in denen Sie einen Wohnsitz haben, der Datenübermittlung widersprechen.

Übermittlungssperren gelten ohne Befristung.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Übermittlungssperren gelten unbefristet. Sie müssen jedoch rechtzeitig beantragt werden, damit die Übermittlungssperre auch greifen kann.

Rechtsgrundlage

Formulare / Anträge

Geburtstagsjubilare

Informationen zur Veröffentlichung der Geburtstags-Jubilare im Amtsblatt

Seit Januar 2019 werden im Amtsblatt keine Geburtstage mehr in unserem Amtsblatt veröffentlicht. Diesen Umstand bedauern eine Bürger sehr.
Wir möchten gern noch einmal kurz die Gründe für unsere Entscheidung darlegen:

Die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union soll die personenbezogenen Daten stärker schützen. Damit im Amtsblatt die Geburtstagsdaten abgedruckt werden können, benötigen wir eine Verarbeitungsbefugnis. Diese Befugnis kann einerseits auf Grundlage einer gesetzlichen Ermächtigung erfolgen oder durch Ihre vorherige Einwilligung zur Veröffentlichung dieser Geburtstagsdaten. Die Verwaltung dieser Einwilligungen ist aufgrund des hohen Aufwandes und der derzeitigen Funktionsweise der angewandten Verwaltungssoftware nicht umsetzbar.

Als Verwaltung sind wir zudem gehalten, mit Verwaltungsdaten sparsam umzugehen (Grundsatz der Datenminimierung), insbesondere, wenn – wie auch bei unserem Amtsblatt – eine Veröffentlichung im Internet, und damit eine weltweite Abrufbarkeit, vorgenommen wird.

Eine Erlaubnis zur Veröffentlichung per Gesetz ist derzeit nicht gegeben. Die Novellierung des Bundesmeldegesetzes und ein Gesetzentwurf zur Anpassung des Datenschutzrechts an die EU-Verordnung wird derzeit vom Deutschen Bundestag geprüft, ist aber noch nicht beschlossen. Möglicherweise ist dann eine gesetzliche Grundlage zur Veröffentlichung gegeben. Sollten sich gesetzliche Änderungen ergeben, informieren wir Sie.

Noch einmal möchten wir bekräftigen, dass die Daten der Jubilare nach wie vor an die regionale Tagespresse geschickt und dort veröffentlicht werden da dies aufgrund der gesetzlichen Regelung im § 50 II Bundesmeldegesetz zulässig ist, insofern kein Widerspruch vorliegt.



Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, so können Sie jederzeit gegen die Datenübermittlung widersprechen.
Das Formular finden Sie   hier.

Ausweise & Dokumente

Personalausweise

Leistungsbeschreibung

Jeder deutsche Staatsbürger, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, ist verpflichtet, einen gültigen Personalausweis zu besitzen, wenn er seine Ausweispflicht nicht durch den Besitz eines gültigen Reisepasses erfüllen kann und der allgemeinen Meldepflicht in Deutschland unterliegt. Er hat den Personalausweis auf Verlangen einer zur Prüfung der Personalien berechtigten Behörde (z.B. der Polizei, der Meldebehörde, der Grenzübertrittsstelle) vorzuzeigen und zur Prüfung auszuhändigen. Es besteht keine Pflicht, den Ausweis ständig mit sich zu führen.

Nach einem Umzug muss die Anschrift im Personalausweis geändert werden.
Zweckmäßigerweise sollte die Adresse im Personalausweis gleichzeitig mit der Ummeldung bzw. Anmeldung der Wohnung geändert werden.
Nach einer Namensänderung (z.B. in Folge einer Eheschließung) muss ein neuer Personalausweis beantragt werden, dies ist bereits acht Wochen vor Eheschließung möglich.

Voraussetzung:

Der Verlust eines Personalausweises muss unverzüglich angezeigt werden.

Gültigkeit:

  • für Personen unter 24 Jahren - 6 Jahre
  • für Personen ab einschließlich 24 Jahren - 10 Jahre

Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer von Personalausweisen ist nicht möglich.

Neuer Personalausweis:

Mit dem 1. November 2010 löst der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ab. Der neue Personalausweis kann seit dem 01.11.2010 beantragt werden. Der bisherige Ausweis ist bis zum Ablauf seiner bestimmten Gültigkeit verwendbar.

Auch der neue Personalausweis ist in seiner Grundfunktion ein amtliches Ausweisdokument (Sichtausweis). Gegenüber dem alten Dokument wurde er mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen und Funktionalitäten ausgestattet, die insbesondere im Internet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten bieten. Die (freiwilligen) Zusatzfunktionen dienen der eigenen Sicherheit.

Zusatzfunktionen:

  • Der elektronische Identitätsnachweis (eID-Funktion) dient z.B. für die Identifizierung im Internet oder als Altersnachweis an Zigarettenautomaten.
  • Die elektronische Signatur ist der normalen Unterschrift gleichgestellt und ermöglicht die digitale Unterzeichnung von Dokumenten, z.B. im Rahmen von Verwaltungsverfahren.
  • Auf die digitalen Fingerabdrücke haben nur die vom Staat dazu berechtigten Stellen Zugriff auf diesen biometrischen Bereich, z.B. die Beamten an Grenzkontrollen. Im Rahmen des elektronischen Identitätsnachweises kann auf die biometrischen Daten nicht zugegriffen werden.


Während der Gültigkeitsdauer eines neuen Personalausweises kann der elektronische Identitätsnachweis jederzeit von der zuständigen Personalausweisbehörde aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Folgende Daten sind auf dem Ausweis sichtbar und im Chip gespeichert:

  • Familienname
  • Geburtsname
  • Vornamen
  • Doktorgrad
  • Tag und Ort der Geburt
  • Lichtbild (kann vom Chip durch Behörden abgerufen werden)
  • Anschrift
  • Staatsangehörigkeit
  • Ordensname (wurde auf dem alten Personalausweis nicht eingetragen)
  • Künstlername (wurde auf dem alten Personalausweis nicht eingetragen)  

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • der jetzige (Kinder-) Personalausweis oder (Kinder-) Reisepass
  • Geburtsurkunde
  • bei Kindern unter 16 Jahren die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten
  • bei nur einem Erziehungsberechtigten zusätzlich der Sorgerechtsnachweis
  • biometrisches Lichtbild (kann auch im Bürgerbüro der VG Dingelstädt erstellt werden)

Welche Gebühren fallen an?

  • Antragsteller ab 24 Jahren - 28,80 €
  • Antragsteller unter 24 Jahren - 22,80 €
  • vorläufiger Personalausweis - 10,00 €
  • Aufschlag außerhalb der Dienstzeit, bei nichtzuständiger Behörde - 13,00 €
  • Aufschlag für Ausstellung durch konsularische oder diplomatische Vertretung im Ausland - 30,00 €

Weitere Gebührenregelungen betreffen unter anderem:

  • nachträgliches Aktivieren des elektronischen Identitätsnachweises - 6,00 €
  • Ändern der PIN in der Personalausweisbehörde (z.B. PIN vergessen) - 6,00 €
  • Entsperren des elektronischen Identitätsnachweises (z.B. beim Wiederauffinden) - 6,00 €

Gebührenfrei sind unter anderem:

  • erstmaliges Aktivieren bzw. Deaktivieren des elektronischen Identitätsnachweises beim Abholen des Ausweises
  • erstmaliges Aktivieren des elektronischen Identitätsnachweises für Personen, die ihren Ausweis vor Vollendung des 16. Lebensjahres erhalten haben
  • nachträgliches Deaktivieren des elektronischen Identitätsnachweises
  • Sperren des elektronischen Identitätsnachweises im Verlustfall
  • Ändern der Anschrift bei Umzug

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Bearbeitungsdauer für die Ausstellung eines Personalausweises beträgt ca. 2 bis 3 Wochen. In begründeten Ausnahmefällen ist die Ausstellung eines vorläufigen Personalausweises möglich.

Rechtsgrundlage

Anträge/Formulare

Die Stellung eines förmlichen Antrags ist nur durch den Antragsteller (ab dem 16. Lebensjahr) bzw. den gesetzlichen Vertreter möglich. Eine Vertretung durch Bevollmächtigte ist nicht zulässig.

Was sollte ich noch wissen?

Ab dem 01.11.2010 kann der neue Personalausweis jederzeit beantragt werden, auch wenn der bisherige Personalausweis noch gültig ist.
Fingerabdrücke werden nur aufgenommen, wenn der Antragsteller dies zur eigenen Sicherheit wünscht.
Weitere ausführliche Informationen zum neuen Personalausweis finden Sie auch über das Internetangebot des Bundesministeriums des Innern.

Reisepässe

Leistungsbeschreibung

Deutsche Staatsangehörige müssen, wenn sie über die Grenze der Bundesrepublik Deutschland (bzw. der Europäischen Union) ausreisen oder wieder einreisen, einen Reisepass mit sich führen und auf Verlangen vorzeigen. Der Reisepass ersetzt außerdem den Personalausweis, obwohl er im Gegensatz zu diesem nicht die Anschrift des Inhabers enthält.

In Eilfällen kann auch ein vorläufiger Reisepass beantragt werden.

Bei berechtigtem Interesse besteht die Möglichkeit, für dieselbe Person mehrere Reisepässe auszustellen (beispielsweise wenn wegen bestimmter Visaeinträge im Pass Schwierigkeiten bei der Einreise in weitere Staaten zu befürchten sind).

Biometrischer Reisepass (ePass):

Im November 2005 wurde der biometrische Reisepass (auch ePass genannt) mit einem elektronischen Chip  eingeführt. Auf diesem Chip sind die persönlichen Daten, sowie das digitale Gesichtsbild des Passinhabers gespeichert.
Seit November 2007 werden zusätzlich auch zwei Fingerabdrücke des Reisepassinhabers auf dem Chip gespeichert.
Seit März 2017 gibt es den Reisepass der dritten Generation mit neuen Sicherheitsmerkmalen und Materialien. Weitere Informationen finden Sie hier.

Voraussetzung:

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Ihr alter Reisepass (sofern bereits vorhanden) - auch wenn er ungültig ist
  • Ihr Personalausweis (bei Erstbeantragung) und die Geburtsurkunde
  • biometrisches Lichtbild (kann auch im Bürgerbüro der VG Dingelstädt erstellt werden)

Welche Gebühren fallen an?

  • Für einen Reisepass mit 32 Seiten beträgt die Gebühr
    a) für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben - 60,00 €.
    b) für Personen, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben - 37,50 €.
  • Für Reisepässe mit 48 Seiten beträgt die Gebühr
    a) für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben - 81,00 €.
    b) für Personen, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben – 59,50 €.
  • Für die Ausstellung eines Reisepasses im Expressverfahren (Auslieferung innerhalb von drei Werktagen) werden folgende Gebühren erhoben
    a) für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben – 91,00 €.
    b) für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben (Reisepass mit 48 Seiten) – 113,00 €.
    c) für Personen, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben – 69,50 €.
    d) für Personen, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Reisepass mit 48 Seiten) – 91,50 €.
  • Für einen vorläufigen Reisepass wird, unabhängig vom Lebensalter des Passbewerbers, eine Gebühr von 26,00 € erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Bearbeitungsdauer für die Ausstellung eines Reisepasses beträgt in der Regel ca. 3 bis 4 Wochen.

Ab der Vollendung des zwölften Lebensjahres ist die Ausstellung von Reisepässen zwingend; Kinderreisepässe sind dann nicht mehr statthaft. Bei Personen, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind sie sechs Jahre gültig; für Personen über 24 Lebensjahre beträgt die Gültigkeitsdauer 10 Jahre.

Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer von Reisepässen ist nicht möglich.

Bitte achten Sie vor jeder Auslandsreise rechtzeitig darauf, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. In manchen Ländern muss der Reisepass bei der Einreise noch mindestens drei Monate lang gültig sein.

Rechtsgrundlage

Anträge/Formulare

Die Stellung eines förmlichen Antrags ist nur durch den Antragsteller (ab dem 18. Lebensjahr) bzw. den gesetzlichen Vertreter möglich. Eine Vertretung durch Bevollmächtigte ist nicht zulässig.

Was sollte ich noch wissen?

Für manche Länder ist auch für Kinder ein Reisepass erforderlich.
Informationen über die Einreisebestimmungen sowie weitere Hinweise zu Ihrem Reiseziel können Sie unter http://www.auswaertiges-amt.de/ abrufen.

Kinderreisepässe

Leistungsbeschreibung

Bei Reisen in das Ausland müssen sich beim Grenzübertritt auch Kinder ausweisen. Dafür kommen bei deutschen Kindern ein Kinderreisepass oder ein elektronischer Reisepass in Betracht. Es ist auch möglich, für Kinder einen Personalausweis (z. B. für Reisen innerhalb der EU) zu beantragen.

Der Kinderreisepass ersetzt den bisherigen Kinderausweis. Dieser wird seit dem 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt bzw. verlängert. Der Vorteil des Kinderreisepasses liegt darin, dass er fälschungssicherer ist, was eine höhere Akzeptanz in anderen Ländern erwarten lässt.

Ein Kinderreisepass wird für Minderjährige bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres ausgestellt und muss unabhängig vom Alter des Kindes ein Lichtbild enthalten. Der Kinderreisepass ist sechs Jahre gültig, längstens jedoch bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres. Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind ab dem 26.06.2012 ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Ab diesem Tag müssen alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen in das Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig.

Der Kinderreisepass kann bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres verlängert werden. Er ist in diesem Zusammenhang mit einem aktuellen Lichtbild zu versehen.

Der Verlust des Kinderpasses muss unverzüglich angezeigt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Ausweisdokumente der Person, die für das Kind einen Kinderreisepass beantragt
  • alter Kinderausweis, Kinderpass oder Kinderreisepass (sofern vorhanden)
  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten; Sorgerechtsnachweis bei nur einem Sorgeberechtigten
  • biometrisches Lichtbild
    (Achtung: da im Bürgerbüro die Kamera fest installiert ist, können keine Bilder von Personen gemacht werden, die kleiner als 1,50m sind.)

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühr für die Ausstellung beträgt 13,00 €. Für die Verlängerung der Gültigkeitsdauer werden 6,00 € berechnet.

Rechtsgrundlage

Anträge/Formulare

Was sollte ich noch wissen?

Bei der Antragstellung eines Kinderreisepasses muss das Kind anwesend sein.

Informationen über die Einreisebestimmungen sowie weitere Hinweise zu Ihrem Reiseziel können Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de/ abrufen.

vorläufige Personalausweise

Leistungsbeschreibung

Falls Sie sofort einen Personalausweis benötigen und nicht auf die Herstellung (dauert in der Regel 2 bis 3 Wochen) durch die Bundesdruckerei warten können, besteht die Möglichkeit der Ausstellung eines vorläufigen Personalausweises.
In der Regel wird dies bei Verlust des Ausweises (muss sofort angezeigt werden) oder bei verspäteter Antragstellung der Fall sein.

Den Verlust können Sie durch die Vorlage einer Verlustanzeige glaubhaft machen.
Gleichzeitig müssen Sie mit der Beantragung eines vorläufigen Personalausweises die Ausstellung Ihres neuen Personalausweises beantragen.

Hinweis:
Die Beantragung eines vorläufigen Personalausweises muss persönlich erfolgen; nur die Abholung eines Personalausweises oder Reisepasses ist durch einen Vertreter (Vollmacht erforderlich!) möglich.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • alter Personalausweis (wenn noch vorhanden) oder Reisepass
  • Geburtsurkunde bzw. Familienbuch (Ledige) oder Eheurkunde (Verheiratete)
  • biometrisches Lichtbild (kann auch im Bürgerbüro der VG Dingelstädt erstellt werden)
  • bei Verlust - Vorlage einer Verlustanzeige

Welche Gebühren fallen an?

Für die Ausstellung eines vorläufigen Personalausweises wird eine Gebühr in Höhe von 10,00 € erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?


Der vorläufige Personalausweis gilt maximal 3 Monate.

Rechtsgrundlage

vorläufige Reisepässe

Leistungsbeschreibung

Ein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass wird nur ausgestellt, wenn die Zeit selbst für die Ausstellung eines Expresspasses (Herstellungsdauer max. 72 Stunden) zu knapp ist und dieser nicht mehr rechtzeitig vor dem ersten Gebrauch ausgehändigt werden kann.
Bitte beachten Sie hierzu die Einreisebestimmungen des jeweiligen Zielortes.

Verfahrensablauf

Der Antragsteller muss für die Beantragung des Reisepasses (e-Pass) persönlich vorstellig werden. Der Antrag wird vor Ort mit dem Bearbeiter ausgefüllt. Der Antragsteller muss lediglich unterschreiben.
Die persönliche Vorsprache ist wegen der eigenhändigen Unterschrift auf dem Antragsvordruck und der Identitätsprüfung unabdingbar. Die Identität kann durch einen Personalausweis oder den bisherigen Reisepass nachgewiesen werden.
Dagegen kann der Reisepass auch von einem schriftlich Bevollmächtigten, der sich ausweisen muss, abgeholt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • bisheriger Reisepass oder Personalausweis
  • ggf. ist eine Personenstandsurkunde (Geburts-/ Heiratsurkunde) erforderlich, z.B. bei Unklarheiten der Namensschreibweise
  • biometrisches Lichtbild (kann auch im Bürgerbüro der VG Dingelstädt erstellt werden)

Welche Gebühren fallen an?

Für die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses wird eine Gebühr in Höhe von 26,00 € erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der vorläufige Reisepass gilt maximal 1 Jahr. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist nicht möglich.

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

Es ist nicht zulässig, im vorläufigen Reisepass nachträglich den Namen zu ändern.

Der Verlust eines vorläufigen Reisepasses muss unverzüglich angezeigt werden.

Informationen über Einreisebestimmungen verschiedener Länder sowie weitere Hinweise zum Reiseziel können auf den Seiten des Auswärtigen Amtes abgerufen werden.

Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter

Leistungsbeschreibung

Eltern sind die gesetzlichen Vertreter ihres Kindes. Die gesetzliche Vertretung ist Teil des Sorgerechts. Bei gemeinsamen Sorgerecht vertreten die Eltern das Kind gemeinschaftlich, unabhängig davon, ob die Eltern miteinander verheiratet sind. Bei alleinigem Sorgerecht ist uns die Erklärung über das alleinige Sorgerecht vorzulegen.
Bei Rechtsgeschäften ist in der Regel die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich, da sonst das Rechtsgeschäft unwirksam ist. Die gesetzliche Vertretung dient dazu, den Minderjährigen vor rechtlichen Nachteilen zu schützen.
Beispiele für Rechtsgeschäfte, bei denen wir die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter benötigen:

  • Beantragung Kinderreisepass
  • vorzeitige Beantragung Personalausweis
  • vorzeitige Beantragung Reisepass

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Abholvollmacht für Ausweis- und Passdokumente

Leistungsbeschreibung

Sollten Sie nicht in der Lage sein persönlich Ihren Personalausweis oder Reisepass abzuholen, können Sie das Dokument von jemand anderen abholen lassen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine zusätzlichen Gebühren an, da das Dokument bereits bei Beantragung zu bezahlen ist.

Befreiung von der Ausweispflicht

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie nicht alleine am öffentlichen Leben teilnehmen können, dann können Sie von der Ausweispflicht befreit werden, also von der Pflicht, einen Personalausweis zu haben. Das ist z.B. möglich, wenn Sie wegen einer Behinderung nicht mehr alleine das Haus verlassen können.
Die Befreiung können Sie jederzeit rückgängig machen. Dazu genügt es, einen Personalausweis oder einen Reisepass zu beantragen.

Voraussetzungen

  • keine selbständige Teilnahme am öffentlichen Leben
  • kein gültiges Ausweis-Dokument
    Sie haben keinen gültigen Personalausweis und keinen gültigen Reisepass mehr, entweder weil die Gültigkeit abgelaufen ist oder z.B. weil Ihr Ausweis gestohlen wurde.
  • deutsche Staatsangehörigkeit

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Stadt Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • schriftlicher Antrag (Übersendung per Post möglich)
  • Nachweis, dass Sie nicht alleine am öffentlichen Leben teilnehmen können z.B. durch eine Bescheinigung der Hausärztin oder des Hausarztes, des Krankenhauses, des Pflegeheimes oder des Pflegedienstes 
  • soweit vorhanden: Ihr alter Personalausweis oder Ihr alter Reisepass 
  • bei einem Antrag durch eine Vertreterin oder einen Vertreter:
    - Nachweis der Vertretungsmacht, z.B. durch eine Vollmacht oder einen Betreuerausweis
    - Ausweisdokument der Vertreterin oder des Vertreters, z.B. Personalausweis oder Reisepass

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Formulare

Rechtsgrundlagen

Verlustanzeige

Leistungsbeschreibung

Wenn Ihr Personalausweis weg ist (z.B. verloren oder gestohlen), dann informieren Sie uns bitte so schnell wie möglich. Dazu sind Sie verpflichtet. Es genügt nicht, wenn Sie den Diebstahl nur bei der Polizei anzeigen.
Dies gilt auch für alle anderen Ausweisdokumente (z.B. vorläufigen Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Reisepass und Kinderreisepass).

Personalausweis mit Online-Funktion:

Sperren lassen!

Falls Sie einen neuen Personalausweis mit Online-Funktion haben, sollten Sie den Ausweis so schnell wie möglich sperren lassen. Am schnellsten geht das telefonisch.
Mehr zum Thema: Ausweis weg? – Wir helfen Ihnen (Informationsseite des Bundes-Innenministeriums)

Ersatz für den Personalausweis:

Wenn Sie uns den Verlust melden und schnellstmöglich ein neues Dokument benötigen um sich auszuweisen, können Sie bei uns einen vorläufigen Personalausweis beantragen.
Ist Ihr Ausweis bereits länger als zwei Wochen weg, können sie auch gleich einen neuen Personalausweis beantragen.

Voraussetzungen

  • ausgefüllte Verlustanzeige
  • Den Verlust können nur Sie persönlich vor Ort melden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Erforderliche Unterlagen

  • für einen neuen Personalausweis: siehe Personalausweis beantragen

Welche Gebühren fallen an?

Für die Verlustanzeige fallen keine Gebühren an.
Wenn Sie einen neuen Personalausweis beantragen, entstehen dafür Kosten.

Rechtsgrundlagen

Allgemeine Ordnungsangelegenheiten

Fischereischeine

Leistungsbeschreibung

Wer die Fischerei ausüben will, braucht einen Fischereischein. Diesen stellt die für den Wohnort zuständige Fischereibehörde auf Antrag aus, vorausgesetzt, man hat eine Fischerprüfung bestanden oder es liegen Tatbestände vor, die eine Ablegung der Fischerprüfung ausschließen.

Für das Angeln im jeweiligen Gewässer benötigen Sie zusätzlich einen Erlaubnisschein zum Fischfang, der beim Fischereiberechtigten (Besitzer) oder Fischereipächter des Gewässers einzuholen ist.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • abgelaufener Fischereischein oder Prüfungszeugnis einer bestandenen Fischerprüfung
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Passbild

Welche Gebühren fallen an?

Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der Gültigkeitsdauer des beantragten Fischereischeins. Mit der Ausstellungsgebühr wird die Fischereiabgabe erhoben.

Fischereigebühren
Verwaltungsgebühr
Fischereiabgabe
Gesamtbetrag
 Jugendfischereischein
(ab dem 8. Lebensjahr bis zur Vollendung
des 14. Lebensjahres)
 3,00 € 7,00 € 10,00 €
 Vierteljahresschein  4,00 €  15,00 €  19,00 €
 Jahresfischereischein  7,50 €  10,00 €  17,50 €
 Fünfjahresfischereischein  12,00 €  25,00 €  37,00 €
 Zehnjahresfischereischein  18,00 €  40,00 €  58,00 €
 Fischereischein auf Lebenszeit  40,00 €  180,00 €  220,00 €


Rechtsgrundlage

Formulare/Anträge

Erlaubnis für Sondernutzung

Leistungsbeschreibung

Das Aufstellen von Baugerüsten auf öffentlichen Straßen, Gehwegen und Parkplätzen stellt eine Straßensondernutzung dar. Der Bauherr oder die vom Bauherrn bevollmächtigte Baufirma ist verpflichtet, eine Sondernutzungserlaubnis zu beantragen.

Hinweis: Gleichzeitig benötigt die vom Bauherrn beauftragte Firma eine verkehrsrechtliche Anordnung der Straßenverkehrsbehörde beim Landkreis Eichsfeld, diese ist gebührenpflichtig.
 
An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Unterlagen werden benötigt?
Icon Antrag auf Sondernutzung

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren in Höhe von 0,10 € je Quadratmeter pro Tag an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Antrag auf Sondernutzung ist fünf Tage im Vorhinein zu stellen.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Traditionsfeuer

Leistungsbeschreibung

Das Ziel eines Traditionsfeuers ist die Pflege des Brauchtums und nicht die Abfallbeseitigung.
Ein Traditionsfeuer ist in der Regel nur zum Ostersamstag und Maisprung gestattet.

Was muss ich Beachten?

Merkblatt Lager- und Traditionsfeuer

 

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Gebühren fallen an?


Die Gebühr für die Beantragung eines Traditionsfeuers beträgt 10,00 €.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Antrag ist spätestens eine Woche vor dem geplanten Traditionsfeuer beim Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt zu stellen.

Anträge / Formulare

Veranstaltungsanzeigen

Leistungsbeschreibung

Jeder, der eine öffentliche Veranstaltung durchführen will, muss dies gemäß
§ 42 Ordnungsbehördengesetz (OBG) der Ordnungsbehörde mindestens eine Woche im Vorhinein anzeigen. Anzugeben sind die Art, der Ort und die Zeit der Veranstaltung sowie die zugelassenen Teilnehmer. Wird die Anzeigefrist nicht eingehalten, bedarf es der Erlaubnis. Gleiches gilt für Veranstaltungen  bei denen mehr als 1000 Besucher zugleich eingelassen werden sollen.

Merkblätter für Veranstaltungen:

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Welche Gebühren fallen an?


Es fallen Gebühren für die Anzeige der Veranstaltung in Höhe von 5,00 € und Gebühren für einen Antrag in Höhe von 10,00 € pro Veranstaltungsmeldung an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anzeige der Veranstaltung hat mindestens eine Woche im Vorhinein zu erfolgen.

Rechtsgrundlage

Anträge/Formulare

 

Ordnungsbehördliche Verordnung über die Abwehr von Gefahren in der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt

Die Verordnung zum Nachlesen finden Sie Icon hier.

Entgegennahme von Formulare

Entgegennahme von Formulare

Entgegennahme und Weiterleitung von Anträgen / Ausgabe von Formularen

Folgende Anträge nehmen wir entgegen und leiten sie weiter:

Folgende Formulare geben wir aus:

Sonstiges

Sonstige Erledigungen

Amtliche Beglaubigungen

Leistungsbeschreibung:

Sie können Kopien bei uns beglaubigen lassen, z.B. eine Kopie von einem Schulzeugnis. Eine Beglaubigung bestätigt, dass die Kopie dasselbe zeigt wie das Original.

Wir beglaubigen Kopien in zwei Fällen:

  • Das Original stammt von einer Behörde.
  • Sie benötigen die Kopie für eine Behörde.

In anderen Fällen wenden Sie sich bitte an ein Notariat.

Bitte beachten Sie:

  • Wir können nur amtliche Beglaubigungen ausstellen, keine öffentlichen Beglaubigungen. Wenn Sie eine öffentliche Beglaubigung benötigen, wenden Sie sich bitte an ein Notariat.
  • Wenn Sie eine Beglaubigung im Ausland vorlegen wollen, kann es zusätzliche Anforderungen geben.

Voraussetzungen

  • Es handelt sich um ein amtliches Dokument oder eine Kopie für eine Behörde.
    Entweder das Original stammt von einer Behörde oder die Kopie ist für eine Behörde bestimmt.
  • Die Beglaubigung ist nicht einer anderen Behörde vorbehalten oder das Dokument darf generell nicht beglaubigt werden.

    Kopien von bestimmten Dokumenten können Sie nur bei derjenigen Behörde beglaubigen lassen, die das Original ausgestellt hat. Dazu zählen unter anderem:
    - Auszüge aus dem Grundbuch,
    - Auszüge aus dem Handelsregister,
    - Auszüge aus dem Vereinsregister,
    - Auskünfte aus dem Liegenschaftskataster,
    - Betreuerausweise.

    Diese Dokumente dürfen generell nicht beglaubigt werden:
    - Führungszeugnisse
    - Geburtsurkunden, Eheurkunden, Sterbeurkunden und andere Personenstandsurkunden

  • Das Original ist unverändert.
    Wenn das Original aussieht, als sei es verändert worden, beglaubigen wir die Kopie nicht.
    Beispiele: Lücken, Durchstreichungen, Korrekturflüssigkeit („Tipp-Ex“)
  • Das Original ist vollständig.
    Wenn Sie nur einen Teil des Originals vorlegen, beglaubigen wir die Kopie ebenfalls nicht.
    Beispiel: Sie bringen von einem Original mit mehreren Seiten nur eine Seite mit.

Welche Gebühren fallen an?

  • 3,00 € je Beglaubigung
  • 0,50 € je Kopie

Rechtsgrundlagen

 

Fotokopien

  • Kosten je Kopie 0,50 €

Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats

Verkauf von Restabfallsäcken

  • Kosten je Sack 6,00 €

Ausgabe von:

  • Broschüren und Prospekten
  • Abfallfibeln
  • Vordrucken für die Einkommenssteuererklärung
  • Gelben Säcken
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