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Ortschaft Helmsdorf

Ortschaft - Helmsdorf

Der Ort Helmsdorf gehört zu den ältesten Ortschaften des Eichsfeldes, jenes Landstrichs, welcher zwischen den heutigen Kreisstädten Mühlhausen und Heiligenstadt liegt.

In den alten Urkunden erscheint der Ort Helmsdorf unter verschiedenen Benennungen und Schreibweisen. Bereits im Jahre 786 wird ein Ort unter dem Namen „Helmbrathesdorf“ erwähnt, als Kaiser Karl der Große ihn zur Zeit des hl. Lullus, Erzbischof von Mainz, als Reichsgut an das Stift zu Hersfeld schenkte. In der Anmerkung von Schmidt (siehe Urkundenbuch) wird allerdings angegeben:

Vielleicht handelt es sich um Helmsdorf, Kreis Mühlhausen, wahrscheinlicher aber ist Helmsdorf bei Artern.

Im Schmidt-Urkundenbuch Nr.113 steht unter der Jahreszahl 1158 zu lesen:

 

Abt Willibold von Hersfeld bekundet, dass Graf Ernst (von Tonna) dem Kloster Hersfeld 3 Hufen (das waren 90 Morgen) Landes in „Helbrethdestohpr“ tauschweise überlassen hat gegen einige, wenig nutzbare Liegenschaften bei dem Volkenrodaer Kloster Menhobt, die er dem Kloster zugeeignet hat.

Diese Ersterwähnung unseres Ortes, urkundlich beglaubigt und besiegelt ist der Grund dafür, dass wir im Jahr 2008 die Feierlichkeiten anlässlich des 850 jährigen Bestehens unseres Heimatortes Helmsdorf begingen.
Hiernach dürften die früheren Bewohner von Helmsdorf wohl Hessen gewesen sein, wie dieses bei anderen eichsfelder Ortschaften nachweislich der Fall war. Und eben diese frühen Bewohner von Helmsdorf siedelten sich, bis auf wenige Wohnungen, am rechten Ufer der Unstrut an, wo deren Nebenfluss, die Wüsteroth, sich mit ihr vereinigt. Zum 31.12.2013 zählt die Gemeinde Helmsdorf 523 Einwohner.

Helmsdorf liegt in 309,77 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Die Gesamtfläche des Gemeindegebietes beträgt 532,46 ha. Die Helmsdorfer bezeichnet man mit Spitznamen „Helmsdorfer Hunde“.

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