Kanonenbahnradweg

ZUR ENTSTEHUNG

ZUR ENTSTEHUNG

Die Kanonenbahnstrecke hat eine lange und interessante Geschichte. Sie wurde von der Bahnstrecke zur Draisinen, Rad- und Wanderwegestrecke umgebaut.
Die "Kanonenbahn" Leinefelde-Eschwege war ein Teilstück einer umfangreicheren strategischen Eisenbahnlinie Berlin-Wetzlar-Metz-Straßburg (Elsass-Lothringen), die nach dem Krieg 1870/71 unter hohen Erwartungen geplant, teilweise unter großen Mühen sowie erheblichem technischen Einsatz gebaut und betrieben wurde. Die veranschlagten Baukosten in Höhe von 360 Millionen Mark wurden zum größten Teil aus französischen Reparationsleistungen aufgebracht. 

Zwischen 1878 und 1880 wurden die meisten Streckenabschnitte fertiggestellt. Unter Einbeziehung weiterer inzwischen verstaatlichter Bahnen entstand eine durchgehende Staatsbahnverbindung zwischen Berlin und Metz. 
Die militärische Bedeutung der Bahnstrecke verlieh ihr den Namen "Kanonenbahn".

Mit dieser Anbindung wurde am Bahnhof der Stadt das Dingelstädter Radwegekreuz nach seiner Fertigstellung im Herbst 2019 feierlich eröffnet. Der Kanonenbahnradweg führt auf ca 32 km durch sechs Tunnel und über vier Brücken und bietet Radfahrern und Wanderern ein malerisches Bild.

Neben den imposanten Bauwerken des mächtigen Viaduktes in Lengenfed unterm Stein und das Unstrut-Viadukt in Dingelstädt lohnen auch immer wieder die Ausblicke über die idyllischen Hügel- u. Waldlandschaften des Eichsfeldes.

Bilder von der Eröffnung des Kanonenbahnradweges am 31.10.2019

INFORMATIONEN ZUR STRECKE UND ÜBERSICHTSKARTE

INFORMATIONEN ZUR STRECKE

 

Der Kanonenbahn-Radweg gilt als leicht befahrbar und verläuft von Dingelstädt (Landkreis Eichsfeld/Thüringen) bis Frieda (Werra-Meißner-Kreis/Hessen) auf einer Länge von ca. 32 km.

Außerdem stellt er eine für Radfreunde attraktive Anbindung an andere Radwegen dar und ist somit ein wichtiges Verbindungsstück beliebter, weitverzweigter Radwegenetze in Deutschland.

So erhalten Sie über den Kanonenbahnradweg auch Anschluss an folgende Strecken:

  • Anbindung an den Werratal-Radweg: In Frieda 

  • Anbindung an den Südeichsfeld-Radweg: In Geismar

  • Anbindung an den Unstrut-Radweg: In Dingelstädt

  • Anbindung an den Unstrut-Hahle-Radweg: In Dingelstädt

  • Anbindung an den Leine-Heide-Radweg: In Dingelstädt (Richtung Leinfelde-Worbis)

ÜBERSICHTSKARTE

 

ANREISE AN DAS RADWEGEKREUZ DINGELSTÄDT

So kommen Sie zum Radwegekreuz Dingelstädt:

  • Mit dem Zug: Die nächstgelegene Bahnstation ist der 3 km entfernte Haltepunkt "Silberhausen" der Deutschen Bahn.

  • Mit dem Auto: Für mehrtägige Touren können Sie Ihr Auto auf dem Schützenplatz in Dingelstädt abstellen oder direkt an der Unstrutquelle in Kefferhausen. Bedingt eignet sich auch der Bahnhof Dingelstädt als Parkfläche.

Bitte informieren Sie sich stets vor Ihrer Anreise ob die angegebenen Parkflächen auch befahrbar sind, da diese zu bestimmten Zeiten (z. B. Schützenfest, Baumaßnahmen am Bahnhof) auch gesperrt sein könnten. Das Team der Stadtverwaltung Dingelstädt hilft Ihnen gern weiter: Tel.: 036075 34-0 / Mail: info@dingelstaedt.de)

SEHENSWERTES ENTLANG DES RADWEGES

DAS SOLLTEN SIE SICH MAL NÄHER ANSCHAUEN:

  • Unstrutquelle:
    Am Abzweig des Kanonenbahnradweges "Kefferhäuser Bahnhof" gelangen Sie in die Ortschaft Kefferhausen. Die Wegweiser führen Sie zur nahegelegenen Unstrutquelle, die durch Thüringen und Sachsen-Anhalt fließt und bei Naumburg in die Saale mündet. Wenn Sie eine Tour entlang des Unstrutradweges planen, finden Sie hilfreiche Informationen auf den Seiten des Unstrutradweg e.V.

  • Unstrutviadukt bei Kefferhausen: 
    Das Viadukt hat eine Höhe von 35 m und erstreckt sich auf 53 m.

  • Kerbsche Berg in Dingelstädt

  • Gießebrücke bei Büttstedt. Die Brücke ist 39 m lang und 18 m hoch.

  • Küllstedter Tunnel:
    Hier befahren Sie den längsten Tunnel des gesamten Radweges. Der 1.530 m lange Tunnel ist mit Bewegungsmeldern ausgestattet.  Im Tunnelinneren befindet sich, hörbar plätschernd, eine Kalksinterquelle. Dennoch ist es erforderlich, dass Sie die Lichter an Ihrem Rad anschalten und eine Jacke überziehen. 

  • Mühlberg-I-Tunnel (155 m lang)

  • Mühlberg-II-Tunnel  (343 m lang)

  • Heiligenbergtunnel (198 m lang)

  • Kalktuffquelle, östlich des Heiligenbertunnels

  • Entenbergtunnel (288 m lang)

  • Lengenfelder Viadukt: Die ehemalige Eisenbahnbrücke hat eine Höhe von 24 m und bietet auf einer Länge von 237 m einen wunderschönen Blick über das Taldorf Lengenfeld unterm Stein. Aus sicherheitstechnischen Gründen kann das Viadukt nur mit der Draisine überfahren werden.

  • Erlebnis Draisinenbahnhof in Lengenfeld unterm Stein:
    Ein echtes Highlight bietet eine Fahrt mit einer der Fahrrad-Draisinen entlang des Kanonenbahnradweges von Lengenfeld unterm Stein bis Dingelstädt. Wenn Sie selbst gern einmal mit der Draisine auf einer der beliebtesten Eisenbahnstrecken Deutschlands in die Pedale treten möchten, so informieren Sie sich bitte vorab bei der Eichsfelder Kanonenbahn gGmbH.

WENN'S EIN PAAR TAGE MEHR SEIN DÜRFEN

Nehmen Sie sich Zeit, das schöne Eichsfeld kennen zu lernen.

Informieren Sie sich über:

Gastronomie / Fahrradfreundliche Übernachtungsmöglichkeiten

Unsere Region:

Fahrradservice- und Verleihmöglichkeiten:

  • TAXI Witzel - Fahrrad- und Gepäcktransport
  • EIC-Bike, (auch E-Bike-Verleih möglich) Berliner Straße 18-20, 37327 Leinefelde-Worbis
  • Fahrrad-Meyer, Heiligenstädter Straße 47, 37327 Leinefelde-Worbis
  • Radkeller Dingelstädt, Heiligenstädter Straße 11, 37351 Dingelstädt (Nur Service - kein Verleih)

Bitte sprechen Sie den Verleih mehrere Tage vor Ihrer geplanten Tour ab um sicherzustellen, dass Ihr gewünschtes Rad verfügbar ist.

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