75 Jahre Evangelische Auferstehungskirche in Niederorschel

Am 31.Oktober dieses Jahres, dem Gedenktag der Reformation, feiert unsere Auferstehungskirche in Niederorschel ihr 75 jähriges Jubiläum.
Als nach dem 2. Weltkrieg über 600 protestantische Flüchtlinge in Niederorschel eine zeitweilige oder dauerhafte neue Heimat fanden, wurde ein eigenes Gotteshaus sehr bald zum innigen Anliegen. Nach Überwindung vieler bürokratischer Hürden und durch großen persönlichen Einsatz erfolgte schließlich am 24. September 1950 die Grundsteinlegung auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte am Marktplatz. Mit viel Einfallsreichtum und Initiative wurden Baumaterialien beschafft und bewacht und schließlich die Auferstehungskirche fertiggestellt. Einen sehr großen finanziellen Beitrag für den Kirchbau leistete damals das bis heute aktive „Gustav Adolf Werk“. Viel Interessantes über die damalige Zeit, aber auch über die Entwicklung der evangelischen Gemeinde in Niederorschel kann man in der Broschüre „Von der Flüchtlingsgemeinde zum Kirchspiel„ von Karl Heinz Hoffmann aus Kleinbartloff erfahren.

Bis heute treffen sich in den Räumen der sogenannten Winterkirche Gruppen und Kreise aller Altersklassen und in der schönen hellen Kirche eine lebendige Gemeinde. Und diese Gemeinde will natürlich das diesjährige Jubiläum mit den Mitchristen unserer Region aber auch allen Neugierigen und Interessierten gemeinsam feiern.

Dazu laden wir alle herzlich zu einer Reihe von Veranstaltungen ein und hoffen, dass auch für dich/für Sie etwas Passendes dabei ist.

Aus Anlass unseres Kirchenjubiläums führt das Gustav Adolf Werk (GAW) Mitteldeutschland am Samstag, den 5. September seine Jahreshauptversammlung hier in Niederorschel durch.

Über 30 Aktive des evangelischen Hilfswerkes unserer Region werden im Rathaus über die Arbeit des vergangenen Jahres und zukünftige Aufgaben beraten.

Um 17.00 Uhr findet dann in unserer Kirche ein Festgottesdienst mit dem Vorsitzenden des Mitteldeutschen GAW, Regionalbischof Dr. Johann Schneider statt.

Im Gottesdienst freuen wir uns neben der Predigt von Dr. Schneider auch auf den Eichsfelder Posaunenchor. Gegründet zur Zeit des Kirchenbaues hier in Niederorschel, hält er bis heute eine freundschaftliche Beziehung gerade zu unserer Gemeinde.

Nach dem Gottesdienst wird der Posaunenchor so ab 18.00 Uhr auf dem Marktplatz ein Konzert geben, auf das wir uns alle schon sehr freuen. Auch für das leibliche Wohl wird mit Bratwurst und Getränken gesorgt.

Weiter geht es am Freitag, den 23. Oktober. Wir laden ab 17.30 Uhr zu einem Impuls- und Lobpreisabend in die Lindenhalle nach Niederoschel ein. Wir freuen uns sehr, neben Dennis Hofmann und seinem Team der Lobpreisband Leinefelde auch Matthias Kleinböhmer von der Creativen Kirche für den Impulsteil bei uns zu begrüßen. Nach den Glaubensimpulsen mit Musik bis ca. 18.30 Uhr und Zeit für Gespräche und Imbiss, werden wir ab 19.30 Uhr unter dem Motto „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ den musikalischen Lobpreis in den Vordergrund stellen.

Eine Woche später, am Freitag, 30.10. um 19. 00 Uhr findet ein Orgelkonzert in der Auferstehungskirche in Niederorschel statt. Dazu konnten wir Johannes Kirchberg aus Mühlhausen als Organisten gewinnen.

Am Reformationstag, dem 31.10. laden wir um 17.00 Uhr zum Festgottesdienst in unsere Kirche ein. Dabei wird der Gottesdienst durch den Eichsfelder Posaunenchor begleitet.

Im Anschluss werden wir in gewohnter Weise mit einem gemeinsamen Abendessen im Rathaus von Niederorschel das Jubiläum ausklingen lassen.

An dieser Stelle schon einmal allen Gemeindemitgliedern die sich in der Vor- und Nachbereitung dieses besonderen Festes engagieren sowie allen Akteuren ein „vergelts Gott“ und noch einmal eine herzliche Einladung zu den vielfältigen Veranstaltungen.

 

Im Auftrag des Gemeindekirchenrates

Albrecht Zimmermann