Auf Spurensuche in der Gedenkstätte Buchenwald
Am 14. Januar begaben sich die Klassen 10a und 10b der Regelschule in Dingelstädt zusammen mit ihren Lehrern Herr Schack, Frau Wolf und Frau Nachtwey auf Spurensuche in der Gedenkstätte Buchenwald.
Der Tag begann mit ziemlich regnerischem und kaltem Wetter, was uns die Bedingungen vor Ort erschwerte. Die fast dreistündige Führung war aus diesem Grund eine echte Herausforderung, denn auf dem Ettersberg bei Weimar stürmte es sehr. Bei unserem Rundgang sollten die Schülerinnen und Schüler direkt miteinbezogen werden, indem sie immer wieder Fragen beantworten und nach Lösungen suchen mussten. Viele, nicht mehr vorhandene Gebäude, konnten wir uns dennoch durch Bilder und Infotafeln vorstellen. So machten wir Halt an ehemaligen Bahngleisen, einer Waffenfabrik, den Baracken, dem Krematorium und dem Effektenlager, was heute als Museum genutzt wird. Dort konnten wir uns auch für einen Moment ein wenig aufwärmen. Besonders beeindruckt waren wir von den vielen gut erhaltenen Objekten, die nach der Befreiung gefunden worden sind.

Auch erinnert am Eingangstor mit dem zynischen Schriftzug „Jedem das Seine“ die Uhr, welche auf 15:15 Uhr steht, an die Stunde der Befreiung durch die Amerikaner.
Unser Rundgang führte uns letztendlich zum ehemaligen Caracho – Weg, dieser heißt so, weil ankommende Häftlinge mit „Caracho“ von brüllenden Männern und bellenden Hunden zum Lagertor gehetzt wurden.

Nach den vielen Eindrücken, fuhren wir zum Teil sehr nachdenklich, über das damals Geschehene, zurück.
Sarah Nachtwey, Klassenlehrerin der 10b