Bickenriede Luftaufnahme TinoSieland Juni2022

Ortschaft Bickenriede

Vitales Vereinsleben, Kloster Anrode & Naturdenkmal Mühlhäuser Landgraben.

OrtschaftsBLOG: Was gibt es Neues in Bickenriede?

Frohe Weihnachten – Grüße von Bürgermeister Andreas Fernkorn

Das Jahr 2025 hat einmal mehr gezeigt, was unsere Stadt Dingelstädt mit ihren 10 Ortschaften ausmacht: gelebtes Miteinander, Engagement und Einsatz für das Wohl aller. Dafür danken wir Ihnen – den Menschen, die sich mit Herz und Tatkraft einbringen.

Letztes “Unstrut-Journal” veröffentlicht – Was ändert sich ab Januar 2026 für Sie?

Ab Januar 2026 gibt es das “Unstrut Journal” nicht mehr in seiner jetzigen Form. Die Inhalte werden ab sofort nur noch digital auf verschiedenen Bereichen der Website sowie über die Social Media Kanäle der Stadt Dingelstädt veröffentlicht.

Bickenriede wurde zum ersten Mal urkundlich erwähnt am 12.08.1146. Der Dorfname lautet hier „Bichenrid“. Dieser änderte sich im Laufe der Zeit bis zum heutigen Bickenriede. Der Dorfname – Bickenriede – wird verschieden erklärt. Die wahrscheinlichste Erklärung ist wohl in der Ableitung von dem urkundlichen Wort „Bichenrid“ zu sehen. Der Name könnte hiernach von „Buchenried“ herrühren und bedeutet somit eine sumpfige Niederung, die mit Buchen bewachsen ist.

Wussten Sie, dass ...?

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Bis 1294 waren die Grafen von Gleichenstein die Herren über Bickenriede. Ihnen gehörten die Schlösser Gleichenstein, Scharfenstein und Birkenstein mit deren Bezirken. Ursprünglich wurde dieses Gebiet nur Eichsfeld genannt und erstreckte sich von Ammern und Lengefeld bis Heiligenstadt.

Am 15. November 1294 verkauften die Grafen von Gleichen infolge hoher Verschuldung das Eichsfeld an das Erzstift Mainz.
Bis 1802 unterstand Bickenriede kirchlich und politisch dem Mainzer Kirchenfürsten mit einem Rad als Wappen.
Im Laufe der Jahrhunderte zwang die wirtschaftliche Lage die Bewohner von Bickenriede immer wieder zum Verlassen ihrer Heimat. So wanderten nach dem 30-jährigen Krieg viele Bickenrieder ins Rheinland und ins Mühlhäuser Gebiet.
Der Niedergang der Heimatindustrie nach 1790 trug wesentlich zur Verschlechterung der Lebenssituation bei. Die heimische Landwirtschaft war nicht mehr in der Lage, die Einwohner ausreichend zu ernähren.

In den Jahren 1836 bis 1888 verließen viele Bickenrieder ihr Heimatdorf und wanderten in die Vereinigten Staaten von Nordamerika aus.
Anfang April 1945 rückten von Westen Truppen der US Army auf Bickenriede zu. Es kam zu einem Gefecht am Ortsrand und Beschuss durch US-Artillerie, wodurch mehrere Gebäude im Dorf abbrannten. Bickenriede wurde von den Amerikanern besetzt. Anfang Juli 1945 wurden die Amerikaner durch die Rote Armee abgelöst. So kam Bickenriede zur Sowjetische Besatzungszone, dann DDR, und machte alle entsprechenden gesellschaftlichen Veränderungen mit.

Am 1. Januar 1997 wurde aus den fünf bis dahin selbstständigen Gemeinden Bickenriede, Dörna, Hollenbach, Lengefeld und Zella die Gemeinde Anrode gebildet.

Auf Grund einer Bürgerbefragung 2021 wurde die Gemeinde Anrode zum 01.01.2023 offiziell aufgelöst und die Gemeinden Bickenriede und Zella schlossen sich der Landgemeinde Stadt Dingelstädt an. Aktuell leben in der Ortschaft Bickenriede 1.430 Einwohner.

Hier kommen wir gern zusammen: Landhotel “Berggaststätte” Bickenriede / Klosterscheune / Kolpingraum / Marienheim / Schützenhaus / Kulturhaus / Sportplatz

Jonas Urbach (Ortschaftsbürgermeister)
Bickenriede, Hauptstraße 55, 37351 Dingelstädt
Tel.: 036075 34-142
E-Mail: bickenriede@dingelstaedt.de

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Hier sehen Sie den gesamten Ortschaftsrat Bickenriede.

Urbach Jonas