Freibad bleibt wegen Arbeiten an der neuen Stromversorgung vorübergehend geschlossen
Das Dingelstädter Freibad bleibt vom 23. bis 25. Juni 2026 aufgrund notwendiger Arbeiten an der Stromversorgung geschlossen. In dieser Zeit wird die neue Trafostation in Betrieb genommen und an die Hauptstromleitung angeschlossen. Künftig erfolgt die Stromversorgung des Freibads über die Hauptverteilung des benachbarten Hallenbads – ein wichtiger Baustein für eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur der kommunalen Bäder.
Während der Anschlussarbeiten kann das Freibad aus Sicherheitsgründen nicht für den öffentlichen Badebetrieb geöffnet werden, heißt es aus dem Rathaus. „Uns ist bewusst, dass diese Nachricht viele Bürgerinnen und Bürger gerade angesichts der angekündigten sommerlichen Temperaturen enttäuschen wird“, erklärt Bürgermeister Andreas Fernkorn. „Die Arbeiten sind jedoch notwendig, um die technische Infrastruktur unserer Bäder langfristig zu sichern und für die Zukunft fit zu machen. Ich danke allen Badegästen für ihr Verständnis.“
Apropos Hallenbad: Was gibt es hier Neues?
Hier schreiten die Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich sichtbar voran. Der Einbau des zweigeteilten Hubbodens im Anbau hat begonnen. Nach Abschluss der Arbeiten kann die Beckentiefe künftig flexibel an unterschiedliche Nutzergruppen angepasst werden. Der zweigeteilte Hubboden ermöglicht die stufenlose Verstellung der Wassertiefe von 1,80 m auf bis zu 10 cm. So kann das Becken flexibel auf die jeweiligen Nutzergruppen angepasst werden – von Kleinkindern und Nichtschwimmern bis hin zu Rehasportgruppen, Schulklassen, Schwimmvereinen und Menschen mit Handicap.
Fernkorn (CDU) beschreibt das Konzept bildhaft: „Wie ein verstellbarer Schreibtisch passt sich das Becken seinen Nutzern an – funktional, sicher und barrierefrei.“ Das Bad kann dadurch gleichzeitig verschiedenen Bedürfnissen gerecht werden – von Schwimmunterricht über Aquafitness bis hin zum Leistungssport. Die klare Struktur des Funktionalbads erlaubt eine effiziente Nutzung, kurze Wege und einen unkomplizierten Betrieb.
Mit der Eröffnung des revitalisierten Hallenbades im September diesen Jahres kommt es zum neuen Namen: die „UnstrutWelle“ wird künftig Frei- und Hallenbad bezeichnen. Die Bade-Objekte werden als Gesamtheit betrachtet, was unter anderem durch den gemeinsamen Namen symbolisiert wird. Auch der neue Eingangsbereich wird künftig der Zugang für Frei- und Hallenbad sein.