Neue Ausgabe des Eichsfeld-Journals erschienen
Das Heft 1/ 2026 des Eichsfeld-Journal, Zeitschrift für eichsfeldische Geschichte, Kultur und Natur, gedruckt im Verlag F.W. Cordier Heilbad Heiligenstadt, ist erschienen.
Auch diesmal bieten die Mitglieder der Ehrenamtsredaktion unter Leitung von Peter Anhalt, Vorsitzender des Vereins für Eichsfeldische Heimatkunde e.V., zusammen mit allen Autorinnen und Autoren interessante, lesenswerte Lektüre an. Hier ein Einblick: Auf fünf Eichsfelder Ortsjubiläen im Jahre 2026 weist Josef Keppler hin. Es sind die Orte Weißenborn, Werleshausen, Lutter, Zella und der Hülfensberg. Peter Anhalt und Winfried Körner informieren über die Geschichte der Dingelstädter Kirche „St. Gertrudis“. Um unterschiedliche Getränke geht es in den folgenden Beiträgen: „Bierbrauer auf dem Eichsfeld 1705 bis 1800“ von Ulrich Hussong. Prof. Dr. Kurt Porkert schreibt darüber, „Wie die Wassergenossenschaft in Wiesenfeld für Leitungswasser sorgte“. Alwine Klose aus Worbis hat die Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend in Beitrag „Von Bessarabien ins Eichsfeld festgehalten. An den Eichsfelder Kirchenmaler und Restaurator Peter-Raphael Richwien (1951- 2025) und sein Werk erinnert Reiner Schmalzl. „Das Grüne Band – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie – Reflexionen eines Naturschützers hat Lothar Wandt seinen Beitrag überschrieben. Mathias Degenhardt stellt „(Fast) vergessene Sagen des Eichsfeldes“ in Form von Nacherzählungen vor. In „Das schönste Treppenhaus des Eichsfeldes“, ins Treppenhaus des Eichsfeldmuseums, führt Günter Liebergesell, Vorsitzender des Heiligenstädter Geschichts- und Museumsverein, seine Leserinnen und Leser. In der Rubrik „Persönlichkeiten“ schreibt Dr. Torsten W. Müller zum Thema „Familie Martin – Förderer der Franziskaner und des Hüfensberges“. Die Ordensschwester Ingeborg Wirz nimmt alle Interessierten mit in das Ursulinenkloster Duderstadt, das 2025 sein 325-jähriges Bestehen begehen konnte. Auf zwei Jahrzehnte kann der Kreuzbund zurückblicken, gegründet am 8. Mai 2006, mit dem Angebot: „Kommt zu uns, versteckt Euch nicht, lasst Euch helfen“. Wie immer dürfen Literaturtipps nicht fehlen, so z. B. diese: Dr. Gideon Haut, Direktor der beiden Heiligenstädter Museen, empfiehlt die „Poesie der Dinge“, zwei Lyrikbände des Museumsverbandes Thüringen e.V. . Vorgestellt wird Peter Anhalts Buch „Das Beste vom Eichsfeld. Der Feldgieker. Eine Eichsfelder Kulturgeschichte“.
Erworben werden kann das Eichsfeld-Journal in allen Eichsfelder Buchhandlungen und direkt beim Verlag F.W. Cordier, Heilbad Heiligenstadt, www.cordierverlag.de., Telefon 03606 / 55160. Wer ein Jahresabo für je zwei Ausgaben abschließen möchte, wendet sich ebenfalls an den Verlag.
Christine Bose