Dorfansicht Zella mit Kirche

Ortschaft Zella

Kleinste Ortschaft, erfolgreicher Feuerwehrsport, Unstrut-Radweg, historischer Gutshof (Gut Breitenbich)

OrtschaftsBLOG: Was gibt es Neues in Zella?

Seniorenbeirat organisiert Eichsfeld-Tour: Auf den Spuren von Hermann Iseke

In diesem Jahr feiern wir den 170. Geburtstag von Hermann Iseke. (9. März 1856 – 14. Januar 1907) Aus diesem Grund organisiert der Seniorenbeirat der Stadt Dingelstädt eine Eichsfeld-Rundfahrt am 15.04.2026. Seien Sie dabei!

Tag der offenen Tür in der Schulbibliothek

Am Samstag, den 28. Februar, lud die Regelschule in Dingelstädt wieder zum Tag der offenen Tür ein.

Christoph Nöring schreibt: “Den Anfang des Dorfes Zella kann ich im Jahre 1162 vermuten, in welchem das Kloster Reifenstein gestiftet worden ist. ” Graf Ernst von Tonna übergab dem Kloster Reifenstein bei der Gründung im Jahre 1162 u. a. “Guntherodt samt dem Walde Stroth, das er von seinem Ministerialen Sigfrid gn. Rhann zu Helmsdorf (Helmbrechtesdorff) eingetauscht hat.” Die “Struth” war damals eine Helmsdorfer Flurbezeichnung, während “Güntherodt” zu den Wüstungen bei Helmsdorf zählte.

Wussten Sie, dass ...?

Zur Bewirtschaftung dieser Länderei sind wahrscheinlich Mönche nach Helmsdorf gekommen. In der Nähe des Pfaffenbornes unterhalb der Zimmerwarte (zwischen Helmsdorf und Zella) scheint die erste Lage des Reifensteiner Klosterhofes gewesen zu sein. In den folgenden Kriegen wurden viele Höfe niedergebrannt und Felder zerstört. Die Mönche bauten ihre Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie auch eine Kapelle weiter östlich nahe der Unstrut wieder auf Aus den Aufzeichnungen des Nöring ist zu ersehen, dass diese Gebäude auf den Grundstücken der heutigen Wiesenstraße 2 und 10 errichtet waren. In der damaligen Zeit nannte man die Wohnungen der Klostergeistlichen auch “Zelle”. Es deutet alles darauf hin, dass dieses die eigentliche Erklärung für die Entstehung des Ortsnamens Zella ist. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Schreibweisen. Zunächst heißt es in der Urkunde Zcelle, dann lesen wir Cella. Christoph Nöring verwendet sowohl Zella als auch Zelle, was wohl dem plattdeutschen Zalle entspricht, wie es von den älteren Leuten auch heute noch genannt wird. In den Nachbardörfern sagte man gern: “In Zalle, do wärd’s ver Daje nit halle.” In früheren Zeiten hieß es auch Zeilchen oder Zellichen, sicher vom kleinen Dorf abgeleitet.

Folgende Feste feiern wir jährlich in Zella:

Februar: Heimatverein – Fasching, Seniorenverein – Kaffeenachmittag Juni: Sportverein – Sportfest Juli: Feuerwehrfest August: Heimatverein – Brückenfest Oktober: Heimatverein – Kirmes Dezember: Seniorenweihnachtsfeier

Andreas Hüther (Ortschaftbürgermeister)
Rodewiese 7, Zella
E-Mail: zella@dingelstaedt.de
Tel.: 036075 34148

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Hier sehen Sie den gesamten Ortschaftsrat Zella.

Andreas Hüther