Ortschaft Hüpstedt

Historisches:

Am 7. Dezember 1124 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1294 kam Hüpstedt mit den Ämtern Scharfenstein, Gleichenstein und Birkenstein durch Verkauf an die Kurmainzer Erzbischöfe. Der Ort gehörte nunmehr zum kurmainzischen Eichsfeld. Im Bauernkrieg waren Hüpstedter Bürger auch an der Plünderung des Klosters Reifenstein am 29. April 1525 und vermutlich auch an dessen Zerstörung durch den Mühlhäuser Haufen am 2. Mai beteiligt. In der Reformationszeit war von 1551 bis 1578 ein evangelischer Pfarrer in Hüpstedt eingesetzt worden, trotz verschiedener Maßnahmen der protestantischen gewordenen Gerichtsherren war ein Großteil der Bewohner katholisch geblieben.

1802/03 kam Hüpstedt zu Preußen, von 1807 bis 1813 gehörte es zum Kanton Dingelstädt im Königreich Westphalen und von 1815 bis 1945 zum preußischen Landkreis Worbis, welcher dann dem Land Thüringen angegliedert wurde. Von 1946 bis 1950 gehörte es zum Landkreis Nordhausen und danach zum Landkreis bzw. Kreis Mühlhausen im Bezirk Erfurt.

Am 1. Januar 1994 schlossen sich die Gemeinden Beberstedt, Hüpstedt und Zaunröden zur neuen Gemeinde Dünwald zusammen. Als Ergebnis einer Bürgerbefragung wurde die Gemeinde Dünwald am 1. Januar 2023 aufgelöst und Hüpstedt ein Teil der Stadt Dingelstädt. In der 1552 einwohnerstarken Ortschaft Hüpstedt gibt es eine Grund- und Gemeinschaftsschule sowie den katholischen Kindergarten “St. Christopherus”. Hüpstedt hat eine Blaskapelle, welche zu Festen und Feiern aufspielt, die “Hüpstedter Feuerwehrmusikanten”. Zudem laden zahlreiche Ausflugsziele in der näheren Umgebung zum Wandern/Radwandern ein.

Sehenswürdigkeiten:

  • Katholische Kirche “St. Martin”
  • Klüschen
  • Gutshaus mit Heimatmuseum (ältestes Gebäude von 1592, Führungen auf Anmeldung)

An diesen Festen kommen wir gern zusammen:

  • Fasching
  • Schützenfest
  • Sportfest
  • Feuerwehrfest
  • Kirmes mit traditionellem Hammeltreiben